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3. European ReUse Konferenz in Brüssel großer Erfolg

Mit großem Erfolg haben die Association of small and independent breweries in Europe, die Communauté Européene des Associations du Commerce de gros en bières et autres boissons CEGROBB und die Deutsche Umwelthilfe e.V. am 06.10.2010 die 3. European ReUse Konferenz durchgeführt. Zielsetzung der Konferenz war es, die Bedeutung des Getränkemehrwegsystems für die mittelständische Getränkewirtschaft in Europa und seine positiven Auswirkungen auf die Umwelt und einen schonenden Umgang mit Ressourcen den europäischen Institutionen und der Öffentlichkeit darzustellen.  

In seiner Eröffnungsrede hob der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im Europäischen Parlament, Jo Leinen (er war von April 1985 bis November 1994 auch Minister für Umwelt im Saarland), die Notwendigkeit für die Europäische Union hervor, ihre Einstellung zur Ressourcenschonung grundlegend zu überdenken, um mehr nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Niemals seien Abfallvermeidung und Ressourcenschonung so wichtig wie heute gewesen. Mehrwegsysteme würden in diesem Zusammenhang einen äußerst wichtigen Beitrag leisten und auch Arbeitsplätze schaffen und erhalten.  

In mehreren Vorträgen wurde eine Situationsbeschreibung von Mehrwegsystemen in einzelnen EU-Mitgliedsstaaten vorgenommen und wurden Möglichkeiten einer verbesserten Förderung der umweltfreundlichen und abfallvermeidenden Getränkemehrwegsysteme aufgezeigt. Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V., legte in einem weiteren Vortrag offen, wie die einwegorientierten Wirtschaftskreise Ökobilanzen manipulieren und falsche Aussagen zu Lasten von Mehrweggetränkeverpackungen kommunizieren.  

Für den Verband Private Brauereien Deutschland e.V. zeigte dessen Geschäftsführer Roland Demleitner in einem Vortrag auf, welche Umlaufzahlen Mehrwegflaschen im Bierbereich tatsächlich erreichen, wie die Distributionsentfernungen im Biermarkt sind und welche ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Einsatz von Individualmehrwegflaschen auf das Mehrwegsystem hat. Rainer Pott, geschäftsführender Gesellschafter der Pott´s Brauerei GmbH Oelde, führte beispielhaft an seinem Unternehmen aus, wie eine mittelständische Brauerei im Mehrwegsegment erfolgreich arbeitet.   Im Rahmen der 3. ReUse Konferenz in Brüssel wurde zudem zum zweiten Mal der European Refillable Award   vergeben, mit dem besonders innovative Mehrweglösungen prämiert werden. Ausgezeichnet wurden die Firma RheinfelsQuellen H.Hövelmann GmbH/Deutschland für das neue innovative Design und die Markteinführung eines neuen Mehrweggetränkekastens für Mehrwegmineralwasserflaschen und die italienische Fusari SRL, die ein Mehrwegsystem für Getränke in Italien unter dem Motto "Back to the past to guarantee the future" eingeführt hat.  

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Unsere Bilder zeigen:   v.l. Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V., Philip Schraven, Präsident der CEGROBB, Maria Elander, Leiterin Kreislaufwirtschaft der Deutschen Umwelthilfe e.V., Jo Leinen, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im Europäischen Parlament, Günther Guder, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. und Roland Demleitner, Geschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Deutschland e.V. und der Association of small and independent breweries in Europe  

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Für die RheinfelsQuellen H.Hövelmann GmbH/Deutschland nahm Frau Ina Häsel den European Refillable Award aus der Hand von Philip Schraven (links), Maria Elander (2. v. r.) und Roland Demleitner (rechts) entgegen.  

Dieser Brauer-Rundschau ist zudem die offizielle Presseerklärung zur 3. ReUse Konferenz in Brüssel vom 07.10.2010 beigefügt.

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