04.08.2016

20. Internationales Berliner Bierfestival feiert Jubiläum „500 Jahre Reinheitsgebot für Bier“

Das Internationale Berliner Bierfestival 2016 stand in diesem Jahr gleich unter einem zweifachen Jubiläum. So luden der Verband Private Brauereien Deutschland e.V. als ideeller Träger und die PRÄSENTA GmbH Messen- und Veranstaltungen die Bierliebhaber aus allen Kontinenten bereits zum 20. Mal dazu ein, ein friedvolles Fest im längsten Biergarten der Welt zu feiern. Und dieses Jubiläumsbierfestival stellte mit dem Motto „500 Jahre Reinheitsgebot für Bier“ dabei gleich ein weiteres Jubiläum in den Mittelpunkt.

Auf einer Länge von 2,2 Kilometern präsentierten dann auch 340 teilnehmende Brauereien aus 87 Ländern über 2.400 Bierspezialitäten unterschiedlichster Sorten und Stile und machten das 20. Internationale Berliner Bierfestival wieder zur weltweit größten Veranstaltung ihrer Art.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung mit dem traditionellen Faßanstich der Festivalbiere hob der Präsident des Verbandes Private Brauereien Deutschland, Detlef Projahn, die Bedeutung des seit 5 Jahrhunderten geltenden Reinheitsgebotes für Bier noch einmal hervor. „Für uns deutsche Brauer ist das Reinheitsgebot für Bier fortgeltende Tradition einerseits und Verpflichtung für die Zukunft andererseits“, unterstrich Präsident Projahn.„Die deutsche Brauwirtschaft garantiert damit den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein unverfälschtes und reines Lebensmittel, gebraut aus natürlichen Zutaten, ohne chemische Zusatzstoffe. Das Reinheitsgebot für Bier hat so auch den herausragenden Ruf deutschen Bieres in der ganzen Welt begründet und bleibt Garant für die hervorragende Qualität unserer Bierspezialitäten.“

Die Festivalbiere des 20. Internationalen Berliner Bierfestivals stellten denn auch zwei typische Vertreter deutscher Braukunst: das „Thüringer Kupferbier“, mit dem die beiden Thüringer Braumeister Ralf Hohmann vom Bürgerlichen Brauhaus Saalfeld und Gunther Hermann von der Vereinsbrauerei Apolda eine alte, thüringische Braurezeptur haben aufleben lassen, sowie das in einer limitierten Abfüllung gebraute „Weihenstephaner 1516“ aus der bayerischen Staatsbrauerei Weihenstehpan in Freising, ein naturtrübes, leuchtend-bernsteinfarbenes Kellerbier.

Diese und die über 2.400 weiteren nationalen und internationalen Bierspezialitäten, angefangen von bekannten großen Biermarken bis hin zu unzähligen regionalen Bierspezialitäten und Craft Bieren, konnten hunderttausende Besucher an den drei Festivaltagen des 20. Internationalen Berliner Bierfestivals probieren und genießen – und das in friedvoller, entspannter Atmosphäre, die das Internationale Berliner Bierfestival seit jeher auszeichnet. Auch hierfür gab es wieder viel Lob von den Berliner Behörden. RLD/LM

Zwei klassische Vertreter deutscher Braukunst als Festivalbiere für das Motto 500 Jahre Reinheitsgebot: das Thüringer Kupferbier und das Weihenstephaner 1516 standen im Mittelpunkt der Eröffnung des 20. Internationalen Berliner Bierfestivals
Zwei klassische Vertreter deutscher Braukunst als Festivalbiere für das Motto 500 Jahre Reinheitsgebot: das Thüringer Kupferbier und das Weihenstephaner 1516 standen im Mittelpunkt der Eröffnung des 20. Internationalen Berliner Bierfestivals
Bild Bierfestival2
340 Brauereien präsentierten auf einer Länge von 2,2 Kilometern mitten im Herzen von Berlin über 2.400 nationale und internationale Bierspezialitäten
340 Brauereien präsentierten auf einer Länge von 2,2 Kilometern mitten im Herzen von Berlin über 2.400 nationale und internationale Bierspezialitäten

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